Schiedsverfahren Emmerson gegen Marokko geht Richtung Verhandlung im Juli 2028

By ADR Journal Editorial Desk Veröffentlicht Updated 1 Quelle Marokko

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Kurzfassung

  • Das Schiedsgericht setzt für Emmerson v. Morocco einen Termin für Juli 2028 fest.
  • Emmerson fordert 1,215 Milliarden US-Dollar als Entschädigung für das Khemisset-Potash-Projekt.
  • Marokkos wichtigste schriftliche Erwiderung ist im Januar 2027 fällig; die Verhandlung wird Sachverständigenbeiträge umfassen.
  • Ausgang des Verfahrens und etwaige Entscheidung bleiben ungewiss.

Überblick

Emmerson PLC hat ein Update zu seinem internationalen Schiedsverfahren gegen Marokko im Zusammenhang mit dem Projekt Khemisset-Potash veröffentlicht. Das mit der Streitigkeit befasste Schiedsgericht hat einen Verfahrenskalender festgelegt - einschließlich schriftlicher Schriftsätze beider Parteien und einer mehrtägigen Verhandlung, die für Juli 2028 angesetzt ist. Emmerson macht ungefähr 1,215 Milliarden US-Dollar als Entschädigung wegen behaupteter Verstöße gegen ein bilaterales Investitionsschutzabkommen geltend.

Was passiert ist

Das Schiedsgericht hat einen Verfahrenszeitplan für das internationale Schiedsverfahren zwischen Emmerson PLC und Marokko festgelegt - im Zusammenhang mit dem Projekt Khemisset-Potash.

Marokkos Counter-Memorial ist im Januar 2027 fällig. Emmersons Reply wird im Oktober 2027 folgen, während Marokkos Rejoinder im Januar 2028 angesetzt ist.

Eine mehrtägige Verhandlung ist für Juli 2028 vorgesehen. In dieser werden beide Parteien Rechtsargumente, Beweismittel und Sachverständigenaussagen vorbringen.

Emmerson fordert ungefähr 1,215 Milliarden US-Dollar als Entschädigung und macht geltend, Marokko habe seine Verpflichtungen aus dem bilateralen Investitionsschutzabkommen verletzt.

Kontext

Bei Emmerson PLC handelt es sich um ein an der AIM notiertes Unternehmen; sein wichtigstes Asset ist das Projekt Khemisset-Potash in Marokko, das über Tochtergesellschaften verfolgt wird.

Der Streit betrifft behauptete Verstöße gegen Investitionsschutz, darunter Ansprüche wegen Enteignung und wegen unterlassenen fairen und gerechten Behandlung.

Emmerson berichtete über anhaltende finanzielle Schwierigkeiten - mit Verlusten und ohne aktuellen Umsatz. Das Schiedsverfahren ist ein zentraler Fokus des Unternehmens.

Warum es wichtig ist

  • Der Fall betrifft eine erhebliche Forderung in Höhe von 1,215 Milliarden US-Dollar und beruht auf Rechten aus einem bilateralen Investitionsschutzabkommen.
  • Der Ausgang der Streitigkeit könnte sich erheblich auf die finanzielle Lage von Emmerson sowie auf die allgemeine Wahrnehmung des Investitionsumfelds in Marokko auswirken.

Quellen

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