College of Commercial Arbitrators äußert Bedenken gegen Regierungshandeln in Perkins Coie LLP v. DOJ

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Kurzfassung

  • Die CCA hat in Perkins Coie LLP v. DOJ ein Amicus-curiae-Schreiben vor dem D.C. Circuit eingereicht.
  • Der Fall betrifft Exekutivmaßnahmen, die Kanzleien den Zugang zu Bundesverträgen beschränken, weil diese Mandanten vertreten.
  • Die CCA macht mögliche Auswirkungen auf die Unabhängigkeit anwaltlicher Interessenvertretung und auf die kommerzielle Schiedsgerichtsbarkeit geltend.
  • Das Gericht verhandelt am 14. Mai - nach einstweiligen Verfügungen der Vorinstanzen gegen die Anordnungen.

Überblick

Das College of Commercial Arbitrators (CCA) hat in dem anhängigen Verfahren Perkins Coie LLP v. U.S. Department of Justice vor dem U.S. Court of Appeals for the District of Columbia Circuit ein Amicus-curiae-Schreiben eingereicht. Der Fall betrifft Exekutivverordnungen, die Bundesbehörden anweisen, nachteilige Maßnahmen gegen bestimmte Kanzleien auf Grundlage ihrer Mandantenlisten zu ergreifen - einschließlich Beschränkungen beim Vertragszugang und bei Sicherheitsfreigaben. Die CCA warnt vor weitergehenden Auswirkungen auf die Rechtsstaatlichkeit und die Unabhängigkeit der Streitbeilegung.

Was passiert ist

Der U.S. Court of Appeals for the District of Columbia Circuit will am 14. Mai in Perkins Coie LLP v. U.S. Department of Justice et al. mündliche Argumente anhören.

Der Streit dreht sich um Exekutivverordnungen, die Bundesbehörden anweisen, nachteilige Maßnahmen gegen bestimmte Kanzleien zu ergreifen, weil diese die betreffenden Mandanten vertreten, was Bundesverträge und Sicherheitsfreigaben betrifft.

Mehrere Gerichte haben die Exekutivverordnungen bereits als verfassungswidrig untersagt und damit ihre Durchsetzung gestoppt.

Die CCA, eine einladungsgebundene Organisation kommerzieller Schiedsrichter, hat ein Amicus-curiae-Schreiben eingereicht, das die Entscheidungen der Vorinstanzen unterstützt und die möglichen Auswirkungen dieser Regierungshandlungen auf die Unabhängigkeit von Rechtsanwälten sowie darauf - im Ergebnis - auf die kommerzielle Schiedsgerichtsbarkeit und die neutrale Streitbeilegung hervorhebt.

Kontext

Die CCA weist darauf hin, dass Schiedsverfahren auf der Unabhängigkeit anwaltlicher Interessenvertretung und der Neutralität der Entscheidungsträger beruhen - von denen einige ebenfalls in Anwaltskanzleien tätig sind, die dem Druck der Regierung ausgesetzt sind.

In ihrem Schreiben argumentiert die Organisation, dass Beschränkungen aufgrund der Mandantenvertretung das Vertrauen in die Unparteilichkeit sowohl der Rechtsberatung als auch der Schiedsrichter beeinträchtigen könnten, was wiederum den Zugang der breiten Wirtschaftswelt zu einer fairen Streitbeilegung beeinflussen könne.

Warum es wichtig ist

  • Die Bedenken der CCA machen deutlich, dass die Unabhängigkeit von Rechtsprofessionellen für die Integrität der kommerziellen Schiedsgerichtsbarkeit und der Streitbeilegung wesentlich ist.
  • Regierungshandeln, das Kanzleien wegen der Mandanten, die sie vertreten, ins Visier nimmt, könnte die Wahrnehmung und die Realität der Neutralität in Schiedsverfahren beeinflussen.

Quellen

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