High Court von Delhi verweist den Urheberrechtsstreit um "Rang De Lal - Oye Oye" an die Mediation und lehnt eine sofortige Sperrung ab

Veröffentlicht 2026-04-10 3 Min. Lesezeit 1 Quelle

Kurzfassung

  • Der High Court von Delhi lehnte eine sofortige Entfernung des Songs "Rang De Lal - Oye Oye" aus Dhurandar 2 ab.
  • Der Urheberrechtsstreit über die behauptete unbefugte Verwendung von "Tirchi Topiwale" wurde an die Mediation verwiesen.
  • Das Gericht ordnete den Parteien an, bis zur Klärung Finanzunterlagen zu führen.
  • Die Parteien werden als Nächstes vor dem Mediation Centre des High Court von Delhi erscheinen.

Überblick

Am 10. April 2026 befasste sich der High Court von Delhi mit einem Urheberrechtsstreit über die angeblich unbefugte Nutzung eines klassischen Songs in einem neuen Film. Das Gericht lehnte den Erlass einer einstweiligen Sperrverfügung ab und verwies die Angelegenheit zur Mediation zwischen den Parteien.

Was passiert ist

Der Streit betrifft die Verwendung des Songs "Rang De Lal - Oye Oye" im Film Dhurandar 2. Trimurti Films machte geltend, dieser Song habe den ikonischen Titel "Tirchi Topiwale" aus Tridev unbefugt übernommen, was ihrer Ansicht nach eine neue Lizenz erforderlich mache.

Trimurti Films beantragte eine sofortige Unterlassungsverfügung zur Entfernung des Songs aus dem Film. Das Gericht lehnte dies jedoch ab und führte aus, dass Dhurandar 2 bereits in den Kinos laufe und noch nicht auf OTT-Plattformen verfügbar sei.

Das Gericht ordnete den Parteien - Trimurti Films, B62 Studios und T-Series - an, an einer Mediation im Mediation Centre des High Court von Delhi teilzunehmen. Zwischenanordnungen verpflichten die Beklagten, ab Veröffentlichung strenge Aufzeichnungen über Einnahmen und die kommerzielle Auswertung des Films und des Songs zu führen.

Jede Seite trug Argumente zum Umfang der Rechte aus einer Vereinbarung aus dem Jahr 1988 sowie zu angeblichem Verhalten hinsichtlich der früheren Verwendung von Songs vor. Das Gericht betonte jedoch die kommerzielle und finanzielle Natur des Streits und sprach sich für eine Mediation statt für sofortige verbietende Anordnungen aus.

Kontext

Dieser Fall betrifft komplexe Urheberrechts-Lizenzierung und Nutzungsrechte, die die Filmmusik in Bollywood beeinflussen, sowie historische Vereinbarungen zwischen großen Film- und Musikproduzenten.

In Indien wird Mediation zunehmend von Gerichten für Streitigkeiten im Bereich geistigen Eigentums und für kommerzielle Auseinandersetzungen eingesetzt, um Vergleiche zu fördern und Rechtsstreitigkeiten zu reduzieren.

Warum es wichtig ist

  • Dieser Fall könnte einen Präzedenzfall für die Auslegung historischer Urheberrechtsvereinbarungen in der Bollywood-Musik schaffen.
  • Der Ansatz des Gerichts zeigt eine gerichtliche Bevorzugung der Mediation zur Beilegung kommerzieller Streitigkeiten im Bereich des geistigen Eigentums.

Quellen

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