Kenon erhält 93 Millionen US-Dollar von der Republik Peru aus einer ICSID-Schiedsspruch-Zahlung
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Kurzfassung
- Kenon Holdings hat rund 93 Millionen US-Dollar von der Republik Peru erhalten.
- Die Zahlung bezieht sich auf einen ICSID-Schiedsspruch, der im Oktober 2023 ergangen ist.
- Der von Peru gezahlte Gesamtbetrag lag bei rund 203 Millionen US-Dollar; Kenon erhält seinen Anteil nach Abzügen für Kosten und nach Zuweisung an den Kapitalgeber.
- Die Zahlung schließt die Angelegenheit zwischen Kenon und der Republik Peru ab.
Überblick
Kenon Holdings Ltd. hat die Entgegennahme von rund 93 Millionen US-Dollar von der Republik Peru als Zahlung für einen ICSID-Schiedsspruch bekannt gegeben. Der im Oktober 2023 erlassene Schiedsspruch regelt eine Investitionsstreitigkeit zwischen Kenon und Peru; die vollständige Zahlung vervollständigt nun das Verfahren.
Was passiert ist
Die Republik Peru zahlte rund 203 Millionen US-Dollar, um einen Schiedsspruch zu erfüllen, der von einem ICSID-Tribunal zugunsten von Kenon Holdings und IC Power erlassen worden war.
Der Anteil von Kenon an dieser Zahlung beträgt nach Abzug eines Anteils des Kapitalgebers und weiterer Ausgaben rund 93 Millionen US-Dollar, vorbehaltlich Steuern.
Der ICSID-Schiedsspruch umfasste 110,7 Millionen US-Dollar an Schadensersatz sowie 6,4 Millionen US-Dollar an Gebühren und Kosten, zuzüglich weiterer Beträge für Zinsen, nachdem Perus Antrag auf Aufhebung zurückgewiesen worden war.
Kenon und IC Power hatten eine Vereinbarung mit einem Kapitalgeber über die Schiedsverfahrenskosten getroffen, die dem Kapitalgeber eine Beteiligung an den Erlösen einräumte.
Kontext
Das Schiedsverfahren entstand aus einer Investitionsstreitigkeit zwischen Kenon Holdings (und IC Power) und der Republik Peru. Das ICSID-Tribunal erließ seinen Schiedsspruch im Oktober 2023.
Zu den Verfahrensschritten gehörte Perus erfolglose Anwendung zur Aufhebung des Schiedsspruchs sowie die zuvor erfolgte Offenlegung von Finanzierungsvereinbarungen Dritter für die Antragsteller.
Warum es wichtig ist
- Die vollständige Zahlung des ICSID-Schiedsspruchs durch Peru beendet den Streit und zeigt die Durchsetzung bedeutender Investor-Staat-Schiedssprüche.
- Der Erhalt von 93 Millionen US-Dollar durch Kenon nach Abzügen macht deutlich, wie Kapitalgeber bei der Finanzierung erheblicher Schiedsansprüche eingesetzt werden.
