Schiedsgericht weist MOLs Klage gegen Kroatien wegen des INA-Gasgeschäfts ab

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Kurzfassung

  • Ein kommerzielles Schiedsgericht hat MOLs Klage gegen Kroatien abgewiesen.
  • Der Streit betraf behauptete Vertragsverletzungen im INA-Gasgeschäft.
  • MOL forderte 36,2 Millionen EUR Schadenersatz oder hilfsweise 91,1 Millionen EUR für INA.
  • MOL wurde angewiesen, 775.000 EUR für Schieds- und Verwaltungskosten zu zahlen.

Überblick

Ein kommerzielles Schiedsgericht hat die Klage von MOL gegen den Staat Kroatien wegen einer behaupteten Vertragsverletzung im Zusammenhang mit dem INA-Gasgeschäft abgewiesen. MOL hält die Geschäftsführungsrechte bei INA und hatte umfangreichen Schadenersatz gefordert. Das Ergebnis beendet Mols Schiedsversuch in der Sache.

Was passiert ist

MOL - ein ungarisches Öl- und Gasunternehmen - leitete ein Schiedsverfahren gegen Kroatien ein und machte Vertragsverletzungen im Zusammenhang mit dem Gasgeschäft von INA geltend, einem kroatischen Energieunternehmen, bei dem MOL Geschäftsführungsrechte hält.

MOL forderte für sich 36,2 Millionen EUR Schadenersatz und hilfsweise 91,1 Millionen EUR Schadenersatz für INA.

Das Schiedsgericht wies die Klage von MOL ab und ordnete an, dass die Gesellschaft Kroatiens Schieds- und Verwaltungskosten in Höhe von insgesamt 775.000 EUR zu tragen hat.

MOL äußerte öffentlich, die Abweisung des Schiedsgerichts 'schaffe ein Präzedenzfall und sende eine ernste Botschaft an ausländische Investoren für die Zukunft.'

Kontext

INA ist ein kroatisches Energieunternehmen, bei dem die ungarische MOL Group über bedeutende Geschäftsführungsrechte verfügt. Der Handelsstreit drehte sich um behauptete vertragliche Pflichten zwischen MOL und dem Staat Kroatien im Zusammenhang mit dem INA-Gasgeschäft.

Schiedsverfahren zwischen Investoren und Staaten sind ein gängiger Mechanismus, um grenzüberschreitende Geschäftsstreitigkeiten im Energiesektor beizulegen.

Warum es wichtig ist

  • Die abgewiesene Klage beendet MOLs Versuch, von Kroatien Schadenersatz in Bezug auf das INA-Gasgeschäft zu sichern.
  • MOL wurde angewiesen, erhebliche Schieds- und Verwaltungskosten zu übernehmen.
  • Das Ergebnis könnte künftige Schiedsverfahren zwischen Investoren und Staaten beeinflussen, die ausländische Investitionen in Kroatien betreffen, wie MOLs Erklärung nahelegt.

Quellen

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