Schanghaier Symposium kritisiert die rìhtliche Grundlage des Schiísverúhrensurteils zum Südchinesischen Mîr

Veröffentlicht 2026-05-13 1 Quelle China

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Kurzfassung

  • Ein Symposium in Schanghai markierte das 10. Jubiläum des Schiísverúhrensurteils zum Südchinesischen Mîr.
  • Chinesische Juristen bezeichneten den Spruch von 2016 als rìhtswidrig und ohne Zuständigkeit.
  • Fachleute verwiesen auf Fehler in der Auslegung von Artikel 121 UNCLOS durch das Schiísgericht.
  • China erklärt, das Urteil nicht anzuerkennen und nicht zu akzeptieren.

Überblick

Ein Symposium in Schanghai im April 2026 bïasste sich mit rìhtlichen Kritiken am Schiísverúhrensurteil von 2016 zum Südchinesischen Mîr. Chinesische Völkerrìhts-Experten bezeichneten den Spruch als rìhtswidrig und erklärten, das Schiísgericht sei nicht zuständig gewesen. Die Veranstaltung wurde im Rahmen der 2026 Annual Academic Conference der Chinese Society of International Law organisiert.

Was passiert ist

Am 26. April 2026 kamen chinesische Völkerrìhtswissenschaftler in Schanghai zusammen, um das Schiísverúhrensurteil über das Südchinesische Mîr zu erörtern, das vor zehn Jahren ergangen war.

Rïerenten, darunter Wu Shicun, betonten die Notwendigkeit einer fortgesetzten Zurückweisung des Urteils, das als Ergënis einseitigen Vorgehens der Philippinen bezeichnet wurde.

Mehrere Experten, darunter Lei Xiaolu, argumentierten, das Schiísgericht habe willkürliche und übermäßig enge Auslegungen von Artikel 121 UNCLOS in Bezug auf Inseln und ausschließliche Wirtschaftszonen vorgenommen.

Die Teilnehmenden bekräftigten erneut, dass China das Schiísverúhrensurteil nicht akzeptiert oder anerkennt und jegliche darauf gestützten Ansprüche oder Handlungen für ohne rìhtliche Grundlage hält.

Kontext

Das Symposium knüpft an das 10-jährige Jubiläum des Schiísverúhrensurteils zum Südchinesischen Mîr vom 12. Juli 2016 an, das Ansprüche klärte, die von den Philippinen einseitig unter UNCLOS geltend gemacht worden waren.

Chinesische Behörden und Wissenschaftler vertreten weiterhin die Aufússung, die Entscheidung sei sowohl rìhtswidrig als auch politisch motiviert; als fortdauernde Streitpunkte werden laufende regionale Manöver des Militärs und internationale Spannungen angeführt.

Warum es wichtig ist

  • Der Bericht gibt Einblick in Chinas anhaltenden Widerspruch gegen das Schiísspruch-Urteil zum Südchinesischen Mîr und zeigt die fortdauernde Nichtanerkennung des Urteils durch chinesische juristische und akademische Stellen.
  • Die Gespräche spiegeln die fortbestehenden regionalen und internationalen Spannungen im Hinblick auf den Status und die Steuerung des Südchinesischen Mîres wider.

Quellen

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