High Court in Delhi verweist Urheberrechtsstreit zum Song "Dhurandhar 2" in die Mediation

Veröffentlicht 2026-04-10 3 Min. Lesezeit 1 Quelle

Kurzfassung

  • Der High Court in Delhi verweist einen Urheberrechtsstreit zu einem klassischen Filmsong in die Mediation.
  • Trimurti Films macht geltend, dass "Tirchi Topi Wale" in "Dhurandhar 2" ohne Genehmigung verwendet worden sei.
  • Das Gericht ordnet den Beklagten an, detaillierte finanzielle Aufzeichnungen zu führen; es wird kein vorläufiger Rechtsschutz gewährt.
  • Die nächste Verhandlung ist für den 6. Mai 2026 angesetzt.

Überblick

Am 10. April 2026 hat der High Court in Delhi eine Urheberrechtsverletzungssache wegen des behaupteten nicht autorisierten Einsatzes eines klassischen Bollywood-Songs im kommenden Film "Dhurandhar 2" an die Mediation verwiesen. Das Gericht lehnte in diesem Stadium eine einstweilige Anordnung ab, wies die Parteien jedoch an, während des Verfahrens umfassende finanzielle Aufzeichnungen zu führen.

Was passiert ist

Trimurti Films, die ursprünglichen Produzenten des Films "Tridev" aus dem Jahr 1989, reichten Klage ein. Sie machten geltend, dass B62 Studios Pvt Ltd und Super Cassettes Industries Pvt Ltd (T-Series) Elemente ihres Songs "Tirchi Topi Wale" in "Dhurandhar 2" ohne Erlaubnis verwendet hätten. Der umstrittene Titel im neuen Film heißt "Rang De Lal (Oye Oye)".

Richter Tushar Rao Gedela verhandelte die Sache und stellte fest, dass ein vorläufiger Rechtsschutz nicht erforderlich sei, weil "Dhurandhar 2" nicht für eine zeitnahe OTT-Veröffentlichung vorgesehen sei, wodurch eine unmittelbare Gefährdung der Interessen der Klägerin reduziert werde.

Das Gericht ordnete den Beklagten an, sorgfältige finanzielle Aufzeichnungen über alle Einnahmen im Zusammenhang mit dem Film und dem streitgegenständlichen Song zu führen, um eine vollständige Transparenz für mögliche spätere Berechnungen einer Entschädigung sicherzustellen.

Der Streit wurde an die Mediation verwiesen und ist für eine Folgeverhandlung am 6. Mai 2026 angesetzt.

Kontext

Die Einschaltung von Mediation bei Streitigkeiten im Bereich des geistigen Eigentums wird von indischen Gerichten zunehmend befürwortet, insbesondere wenn finanzielle Entschädigung oder Tantiemen im Vordergrund stehen und nicht Plagiatsvorwürfe oder umfassendere Fragen der kreativen Rechte.

Dieser Ansatz zielt darauf ab, kommerzielle Konflikte effizienter und mit geringerer Konfrontationswirkung als bei einem traditionellen Gerichtsverfahren zu lösen.

Warum es wichtig ist

  • Der Fall zeigt die Unterstützung der Justiz für alternative Streitbeilegung bei komplexen, hochwertigen IP-Auseinandersetzungen innerhalb des Medien- und Unterhaltungssektors in Indien.
  • Die Verpflichtung zur Buchführung sichert die Interessen beider Parteien ab und ermöglicht eine präzise Berechnung von Schadensersatz oder Tantiemen, falls die Mediation scheitert.

Quellen

Verwandte Artikel