Neunter Gerichtsbezirk: Das FAA schließt den Einsatz von nicht gegenseitiger offensiver Präklusion zur Anfechtung von Schiedsvereinbarungen aus

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Kurzfassung

  • Der Neunte Gerichtsbezirk hat eine Entscheidung zum Federal Arbitration Act und zur Präklusion erlassen.
  • Das Gericht stellte fest, dass nicht gegenseitige offensive Präklusion Schiedsvereinbarungen nicht entkräften kann.
  • Die Entscheidung klärt, wie frühere Schiedsentscheidungen die spätere Durchsetzung von Schiedsklauseln beeinflussen können.

Überblick

Der Neunte Gerichtsbezirk hat entschieden, dass das Federal Arbitration Act (FAA) die Verwendung nicht gegenseitiger offensiver Präklusion nicht zulässt, um Schiedsvereinbarungen zu entkräften. Das bedeutet: Eine Partei kann sich nicht auf eine frühere Entscheidung eines Schiedsrichters stützen, in der eine Schiedsvereinbarung für nicht durchsetzbar erklärt wurde, um die Durchsetzung einer ähnlichen Schiedsklausel in einem späteren Verfahren zu verhindern, in dem die Parteien nicht identisch sind.

Was passiert ist

Es entstand ein Streit darüber, ob Feststellungen von Schiedsrichtern, die eine Schiedsklausel für nicht durchsetzbar hielten, von Parteien genutzt werden können, die nicht an dem ursprünglichen Schiedsverfahren beteiligt waren, um ähnliche Vereinbarungen anzugreifen.

Der Neunte Gerichtsbezirk prüfte den Einsatz der "nicht gegenseitigen offensiven Präklusion", einer Rechtsfigur, die es einem neuen Kläger ermöglicht, frühere Feststellungen gegen einen Beklagten zu verwenden, der dieselbe Streitfrage bereits in einem Prozess gegen einen anderen Kläger zur Entscheidung gebracht hat.

Das Gericht kam zu dem Ergebnis, dass das FAA diese Rechtsfigur nicht dazu ermächtigt, Schiedsvereinbarungen zu Fall zu bringen - und bewahrt damit den Durchsetzungsmechanismus des FAA.

Kontext

Die Präklusion, auch als "issue preclusion" bekannt, verhindert die erneute Verhandlung von Streitfragen, die bereits in früheren Verfahren entschieden wurden.

Das Federal Arbitration Act begründet eine starke bundesweite Leitlinie zugunsten der Durchsetzung von Schiedsvereinbarungen, und diese Entscheidung stärkt diese Leitlinie, indem sie begrenzt, wie nachteilige frühere Entscheidungen zu Schiedsklauseln die spätere Durchsetzung beeinflussen können.

Warum es wichtig ist

  • Die Entscheidung klärt eine wichtige verfahrensrechtliche Grenze nach dem FAA und schützt die Durchsetzbarkeit von Schiedsvereinbarungen vor Versuchen, frühere nachteilige Feststellungen von Schiedsrichtern auszunutzen.
  • Sie stellt sicher, dass Parteien grundsätzlich nicht an frühere Entscheidungen zu Schiedsvereinbarungen gebunden sind, an denen sie nicht beteiligt waren - und stärkt damit die Konsistenz und Vorhersehbarkeit bei der Durchsetzung von Schiedsvereinbarungen.

Quellen

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