Marokkos Antrag auf Aufspaltung des Schiedsverfahrens gegen Emmerson abgelehnt - Streit um das Khemisset-Potash-Projekt
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Kurzfassung
- Das Schiedsgericht lehnte Marokkos Antrag ab, das Schiedsverfahren von Emmerson aufzuteilen.
- Der Streit betrifft das Khemisset-Potash-Projekt sowie Fragen zur Umweltgenehmigung.
- Emmerson fordert 1,215 Milliarden US-Dollar Entschädigung wegen behaupteter Pflichtverletzungen durch Marokko.
- Die prozessuale Entscheidung kommt Emmerson zugute, weil das Verfahren als einheitliches Schiedsverfahren fortgeführt wird.
Überblick
Ein Schiedsgericht hat Marokkos Antrag abgelehnt, das laufende Schiedsverfahren aufzuteilen, das die australische Bergbaugesellschaft Emmerson Plc in Bezug auf das Khemisset-Potash-Projekt angestrengt hat. Im Kern geht es um die Weigerung Marokkos, die erforderliche Umweltgenehmigung für das Vorhaben zu erteilen, während Emmerson eine Entschädigung von mehr als 1,2 Milliarden US-Dollar verlangt.
Was passiert ist
Emmerson Plc betreibt ein internationales Schiedsverfahren gegen Marokko wegen der Weigerung der Regierung, die erforderliche Umweltfreigabe für das Khemisset-Potash-Projekt zu erteilen.
Marokko beantragte die Aufspaltung des Schiedsverfahrens, doch das Schiedsgericht wies diesen prozessualen Antrag zurück und ließ zu, dass Emmerson das Verfahren als ein einziges, einheitliches Verfahren fortführen kann.
Emmerson macht geltend, infolge der von Marokko behauptet vorgenommenen Vertragsverletzungen einen Schaden in Höhe von 1,215 Milliarden US-Dollar erlitten zu haben.
Das Schiedsverfahren wird nach dieser Entscheidung einheitlich fortgeführt.
Kontext
Das Khemisset-Potash-Projekt ist ein bedeutendes Bergbauvorhaben in Marokko, das von Emmerson Plc, einem australischen Bergbauunternehmen, vorangetrieben wird.
Marokko verwies bei seiner Entscheidung, die Zustimmung für das Projekt zurückzuhalten, insbesondere auf Umweltbedenken, vor allem im Zusammenhang mit dem Wasserverbrauch, was zum Streit führte.
Warum es wichtig ist
- Die prozessuale Entscheidung ermöglicht, dass Emmersons Forderung in Höhe von rund 1,2 Milliarden US-Dollar als ein einziges Schiedsverfahren fortgeführt wird - das vereinfacht das Verfahren und kann sich auf das Ergebnis auswirken.
- Der Fall zeigt die Schnittstelle zwischen Umweltpolitik und ausländischen Investitionen bei Großprojekten im Rohstoffbereich.
Quellen
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Morocco Loses Bid to Split Emmerson Arbitration Over Khemisset Potash Project
moroccoworldnews.com
