Bundesrichter ordnet Mediation im Streit Queen Memorial Church gegen United Methodist Church an

By ADR Journal Editorial Desk Veröffentlicht Updated 1 Quelle Vereinigte Staaten

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Kurzfassung

  • Die Queen Memorial Church reichte eine Klage beim Bundesgericht ein, um sich von der United Methodist Church zu trennen.
  • Der Streit betrifft Eigentumsrechte nach der Trennung.
  • Ein Bundesrichter ordnete eine Mediation in gutem Glauben an, bevor es zu weiteren Verfahren kommt.
  • Die Susquehanna Conference hat bislang keine Antwort vor Gericht abgegeben.

Überblick

Eine Bundesklage wurde von der Queen Memorial Church in Bedford County, Pennsylvania, gegen die Susquehanna Conference der United Methodist Church eingereicht.

Der Streit betrifft den Versuch der Kirche, sich zu trennen und Eigentum an ihrem Grundstück zu behalten.

Ein US-Bundesbezirksrichter hat beide Parteien angewiesen, vor weiteren Anträgen eine Mediation in gutem Glauben zu versuchen.

Was passiert ist

Die Queen Memorial Church mit Sitz in Bedford County, Pennsylvania, reichte nach einer einstimmigen Entscheidung ihrer Mitglieder, die Konfession zu verlassen, eine bundesrechtliche Klage gegen die Susquehanna Conference der United Methodist Church ein.

Die Kirche macht geltend, ihr sei es nicht gestattet worden, sich unter Beibehaltung ihres Eigentums abzuspalten, und sie behauptet, es seien nur eine Schließung und die Übertragung von Eigentum an die Conference erlaubt gewesen.

Die Kirche trägt vor, dieses Ergebnis verletze ihre Religionsfreiheit, ihr Prozessrecht (Due Process) sowie ihre Eigentumsrechte nach der US- und der Verfassung von Pennsylvania.

US-Bundesbezirksrichterin Stephanie Haines ordnete an, dass beide Parteien sich abstimmen (meet and confer), bevor irgendein Antrag auf Klageabweisung eingereicht wird, und dass geprüft wird, ob die Angelegenheit durch eine geänderte Klageschrift gelöst werden könne. Jeder spätere Antrag auf Klageabweisung müsse bescheinigen, dass ein ernsthafter Versuch einer Beilegung über eine Mediation unternommen worden sei.

Die Anordnung befasst sich nicht mit der Begründetheit der Ansprüche der Kirche und verlangt keine sofortige Reaktion der Susquehanna Conference.

Kontext

Die Queen Memorial Church will die United Methodist-Gemeinschaft nach Richtlinienänderungen im Zusammenhang mit LGBTQ+-Klerus und gleichgeschlechtlichen Hochzeiten verlassen.

Eigentumsstreitigkeiten im Zusammenhang mit der Trennung von Kirchen sind in mehreren US-Gerichtsbarkeiten inzwischen häufig.

Die Mediationanordnung zeigt eine gerichtliche Präferenz dafür, solche Streitigkeiten ohne langwierige Verfahren beizulegen.

Warum es wichtig ist

  • Der Fall rückt Fragen zu Eigentumsrechten und Religionsfreiheit in den Fokus, die sich aus Streitigkeiten über die Trennung von Kirchen ergeben.
  • Die Mediationanordnung des Gerichts könnte eine frühe Beilegung fördern und die Kosten eines Rechtsstreits senken.
  • Ähnliche Streitigkeiten über Eigentum zwischen lokalen Gemeinden und übergeordneten kirchlichen Stellen haben sich landesweit nach Richtungs- und Politikänderungen ergeben.

Quellen

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