Apple beantragt Mediation mit Epic Games im Streit um den App Store in den USA
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Kurzfassung
- Apple beantragte gerichtlich angeordnete Mediation mit Epic Games wegen App-Store-Provisionen für Zahlungen.
- Epic hat Mediation nicht akzeptiert, doch Apple ist der Auffassung, das Gericht könne sie anordnen.
- Der Streit dreht sich um Provisionen für Transaktionen außerhalb des In-App-Kaufsystems von Apple.
- Die Reaktion des Gerichts entscheidet darüber, ob Mediation zu einem formalen Schritt wird.
Überblick
Apple hat beim US-Bundesgericht formell beantragt, eine gerichtliche Vergleichsverhandlung mit Epic Games anzuordnen - als Reaktion auf ihren fortdauernden Streit über App-Store-Vorgaben zur Erhebung von Provisionen auf externe Zahlungen. Während Epic Games Mediation nicht akzeptiert hat, geht Apple davon aus, dass das Gericht den Prozess verbindlich machen kann.
Was passiert ist
Am 11. August 2026 besprachen die Anwälte von Apple die Möglichkeit einer Vergleichsverhandlung mit dem Rechtsteam von Epic, jedoch stimmte Epic dem Vorschlag nicht zu.
Apple reichte anschließend einen Antrag beim US District Judge Yvonne Gonzalez Rogers ein und bat das Gericht, eine vertrauliche Vergleichsverhandlung anzuordnen, die von Magistrate Judge Joseph C. Spero beaufsichtigt werden soll.
Der Streit betrifft die Provisionspolitik von Apple für Zahlungen, die außerhalb des integrierten Zahlungssystems des App Stores abgeschlossen werden. Eine frühere gerichtliche Entscheidung hatte Apple verpflichtet, Entwicklern zu erlauben, Nutzer auf externe Zahlungsoptionen zu verweisen.
Apple hatte für solche externen Zahlungen eine Provision von 27% erhoben, schlägt nun aber eine Struktur vor, die bei bis zu 15% liegt. Epic bestreitet diese Gebühren und macht geltend, sie überstiegen die Grenzen, die vom Ninth Circuit Court of Appeals angegeben worden seien.
Kontext
Der laufende Rechtsstreit zwischen Apple und Epic Games dreht sich um die Regeln und die wirtschaftlichen Aspekte des App Stores - insbesondere darum, wie Entwickler externe Zahlungsoptionen anbieten können und welche Provisionen Apple dafür erheben darf.
Eine Vergleichsverhandlung, sofern sie vom Gericht angeordnet wird, würde das Verfahren von einem prozessualen Stillstand hin zu einer ausgehandelten Lösung über Regeln und Provisionssätze verlagern, die für Entwickler in den USA relevant sind.
Warum es wichtig ist
- Das Ergebnis könnte beeinflussen, wie die Provisionssätze für externe Zahlungen im US-App-Store festgelegt werden, was sich unmittelbar auf die Erlösmodelle der App-Entwickler auswirkt.
- Eine gerichtlich angeordnete Mediation könnte als Präzedenzfall dienen, um ähnliche Streitigkeiten über Technologie- und Plattformgebühren durch gerichtlich unterstützte Verhandlungen zu lösen.
Quellen
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Apple demande une médiation judiciaire face à Epic
iphonote.com
