Russland ernennt DY Chandrachud zum Schiedsrichter im Investitionsschutzstreit um Oschadbank

By ADR Journal Editorial Desk Veröffentlicht Updated 2 Quellen Russland

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Kurzfassung

  • Russland hat DY Chandrachud als Schiedsrichter benannt.
  • Der Fall betrifft Oschadbank, die staatseigene Bank der Ukraine.
  • Streitgrund ist das bilaterale Investitionsschutzabkommen zwischen der Ukraine und Russland von 1998.
  • Ein aus drei Schiedsrichtern bestehendes Schiedsgericht verhandelt die Sache.

Überblick

Russland hat den früheren Chief Justice of India, DY Chandrachud, ausgewählt, um als Schiedsrichter in einer internationalen Auseinandersetzung mit Ukraines Oschadbank zu wirken. Das Schiedsverfahren beruht auf dem bilateralen Investitionsschutzabkommen zwischen Russland und der Ukraine von 1998 und bezieht sich auf Ansprüche der staatseigenen Bank der Ukraine.

Was passiert ist

DY Chandrachud, der zuletzt Chief Justice of the Supreme Court of India war, wurde als Nominierter Russlands für das Schiedsgericht in einem Streit mit der staatseigenen Oschadbank der Ukraine ernannt.

Der Streit wird von einem aus drei Mitgliedern bestehenden Schiedsgericht verhandelt, das unter dem bilateralen Investitionsschutzabkommen zwischen Russland und der Ukraine von 1998 eingesetzt wurde.

Oschadbank hat das Investitionsschiedsverfahren gegen Russland eingeleitet; die weiteren Mitglieder des Schiedsgerichts wurden noch nicht gemeldet.

Das Schiedsverfahren betrifft angebliche Verstöße Russlands gegen Verpflichtungen aus dem Investitionsschutzabkommen, wobei die inhaltlichen Einzelheiten in den aktuellen Quellen nicht offengelegt wurden.

Kontext

DY Chandrachud ist ein prominenter Jurist, der bis zu seiner jüngsten Pensionierung Chief Justice of India war.

Oschadbank ist die größte staatseigene Bank der Ukraine und war an früheren Gerichtsverfahren beteiligt, die Investitionen betrafen, welche angeblich durch die Handlungen Russlands nach der Annexion der Krim im Jahr 2014 beeinträchtigt wurden.

Schiedsverfahren zwischen Ukraine und Russland nach bilateralen Investitionsschutzabkommen sind nach Streitigkeiten im Zusammenhang mit der Krim und nach Vermögenseinziehungen zunehmend häufiger geworden.

Warum es wichtig ist

  • Die Benennung eines ehemaligen Chief Justice aus Indien unterstreicht die hohe öffentliche Wahrnehmung und die internationale Komplexität des Verfahrens.
  • Das Schiedsverfahren kann die rechtlichen Verantwortlichkeiten unter dem Investitionsschutzabkommen zwischen Russland und der Ukraine klären.
  • Diese Entwicklung gehört zum breiteren rechtlichen Umfeld von Ansprüchen gegen Russland nach 2014 durch ukrainische Rechtsträger.

Quellen

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