Arbeitskampf bei Hanwha Ocean geht nach Novellierung des Gewerkschaftsgesetzes in das Schiedsverfahren

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Kurzfassung

  • Die Zentrale Kommission für Arbeitsbeziehungen hat die Arbeitgeberstellung von Hanwha Ocean gegenüber unter Vertragnehmern beschäftigten Arbeitnehmern bestätigt.
  • Die Korean Metal Workers' Union hat nach erfolglosen Verhandlungen eine Mediation in dem Arbeitskonflikt beantragt.
  • Bei einer Urabstimmung stimmten 84,2% der Mitglieder der Welliv Branch für eine Arbeitskampfmaßnahme.
  • Binnen 10 Tagen wird eine Mediation erwartet - falls diese scheitert, kann ein Streik folgen.

Überblick

Ein Arbeitskonflikt zwischen Hanwha Ocean und Gewerkschaften, die Arbeitnehmer seiner unter Vertragnehmern beschäftigten Arbeitskräfte vertreten, ist nach einer erneuten Bestätigung durch die Zentrale Kommission für Arbeitsbeziehungen in formelle Mediation gegangen. Dabei hat sich Hanwha Oceans Stellung als Arbeitgeber im Sinne des novellierten Gewerkschaftsgesetzes erneut bestätigt. Die Korean Metal Workers' Union hat nach erfolglosen Verhandlungsversuchen mit dem Unternehmen eine Mediation in dem Arbeitskonflikt beantragt.

Was passiert ist

Am 15. Juni wies die Zentrale Kommission für Arbeitsbeziehungen die Beschwerde von Hanwha Ocean zurück und bestätigte eine frühere Entscheidung, wonach Hanwha Ocean als Arbeitgeber für unter Vertragnehmern beschäftigte Arbeitnehmer anzuerkennen ist.

Die Korean Metal Workers' Union - sie vertritt die betroffenen Arbeitnehmer - beantragte daraufhin eine formelle Mediation in dem Arbeitskonflikt bei der Arbeitsbeziehungsbehörde der Provinz Süd-Gyeongsang, nachdem Hanwha Ocean auf wiederholte Anfragen für kollektive Verhandlungen nicht reagiert hatte.

Eine von der Welliv Branch durchgeführte Streik-Urabstimmung ergab eine deutliche Unterstützung für Arbeitskampfmaßnahmen: 84,2% stimmten dafür.

Es wird innerhalb von 10 Tagen ein Mediationstermin erwartet. Wenn die Mediation scheitert, können Gewerkschaften unter Umständen rechtlich zu einem Streik berechtigt sein.

Kontext

Der Streit gehört zu den ersten großen Bewährungsproben für das novellierte Gewerkschaftsgesetz in Korea, das häufig als 'Yellow Envelope Law' bezeichnet wird und die Pflichten von Arbeitgebern gegenüber unter Vertragnehmern beschäftigten Arbeitnehmern klärte.

Das Ministerium für Beschäftigung und Arbeitswesen hat die Auswirkungen der Reform geprüft und dabei eine Zunahme der Verhandlungsforderungen festgestellt, aber nicht die umfassende Betriebsstörung, die einige Unternehmen befürchtet hatten.

Warum es wichtig ist

  • Das Ergebnis des Konflikts kann ein wichtiges Präjudiz für Arbeitgeberpflichten in Koreas Bereichen der Fremdvergabe unter dem novellierten Gewerkschaftsgesetz setzen.
  • Arbeits- und Unternehmensverbände beobachten genau, wie die Definition der Arbeitgeberstellung sich landesweit auf Verhandlungen und das Arbeitsbeziehungsgefüge auswirken wird.

Quellen

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